Presse- und Medienarchiv

Informationsbausteine wie Texte, Fotos, Statements, Positionen und Faksimiles bereits erfolgter Veröffentlichungen des Hospizvereins Singen und Hegau e.V. finden Sie hier für Ihre Recherchen und Veröffentlichungen chronologisch geordnet.

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05. Mai 2018

Pressemitteilung Mitgliederversammlung 2018

Vorstand neu gewählt – Pirmin Späth scheidet nach 16 Jahren aus

Bei der Mitgliederversammlung des Hospizverein Singen und Hegau e.V. am Mittwoch, den 2. Mai 2018, wurden Neuwahlen für den kompletten Vorstand durchgeführt. Die 1. Vorsitzende, Frau Irmgard Schellhammer dankte dem scheidenden 2. Vorsitzenden Pirmin Späth, persönlich und im Namens  des Vereins für 16 Jahre Vorstandstätigkeit als erster und zweiter Vorsitzender. Auch Frau Späth wurde in den Dank mit eingeschlossen, hat sie doch ihren Mann stets in dieser Arbeit unterstützt.

Nach den Wahlen setzt sich der Vorstand des Hospizvereins zukünftig wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Irmgard Schellhammer (wie bisher)

2. Vorsitzender: Dr. Martin Werner (seither Schriftführer)

Kassiererin: Martina Fahr-Rackow (wie bisher)

Schriftführerin: Anne Grundmüller (neu im Vorstand)

Beisitzerinnen: Susanne Eich-Zimmerman, Heidi Haug, Ulrike Jänicke (alle wiedergewählt)

Außerdem gehören dem Vorstand die Vertreterinnen der Begleiter- und Begleiterinnen im Hospizdienst und der Trauerbegleiterinnen an, welche von den beiden Gruppen gewählt und entsandt werden.

Es sind dies Frau Bianca Meyer (Hospizdienst) und Frau Ursula Geng (Trauerbegleiterinnen).

Vor den Wahlen blickte der Verein in verschiedenen Berichten auf das vergangene Jahr zurück, das gekennzeichnet war durch die Vorbereitungen zum Umzug in die Villa Wetzstein, die neue Aufstellung im Rahmen von „Horizont“ mit neuem Logo, neuen Printmedien und neuer Internetseite, neue Mitglieder zu werben, insbesondere die politischen Gemeinden in unserem Einzugsbereich zu gewinnen zur Unterstützung der ambulanten Hospizarbeit und die Mitarbeit, insbesondere der Vorsitzenden, in den Gremien des Hospiz- und Palliativzentrum Horizont gGmbH, um das große Projekt auf seinem Weg zu unterstützen und zu begleiten,.

Die beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, Frau Sonja Brüstle-Müller und Frau Susanne Grimm berichteten der Versammlung über die Arbeit des ambulanten Hospizdienstes.  Neben der Koordination der Begleitungen zuhause und in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, der Begleitung der Ehrenamtlichen in ihrem Dienst, besteht Ihre Tätigkeit aus sehr vielen Beratungen und Öffentlichkeits­arbeit zur Verbreitung des Hospizgedankens, zum Beispiel im Vorstellen der Hospizarbeit in Gremien und verschiedensten Schulen.

Die Vorsitzende dankt allen, die sich in den Dienst der Hospizarbeit stellen, ganz besonders aber den Begleiterinnen und Begleitern für Ihren besonderen, sensiblen und oft schweren Dienst bei den Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen. Sie betonte,  dass wir uns sehr wohl fühlen in den schönen neuen Räumen der Villa Wetzstein und freut sich sehr über die gute Zusammenarbeit mit dem segensreichen SAPV Team „Palliativ daheim“ auf kurzem und schnellem Weg.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Mitgliederzahl: Bis zum Tag der Mitgliederversammlung war diese auf 654 angewachsen!

Im Ausblick auf die kommende Zeit spielen die Aufstellung des Vereins im neuen Netzwerk, der Ausbau des Hauptamtes und zwei große Ereignisse in 2019 eine wichtige Rolle. Der Hospizverein feiert sein 25-Jähriges Bestehen und das „Hospiz- und Palliativzentrum“ mit dem stationäre Hospiz (ein Ziel für den Verein, seit seiner Gründung), wird eröffnet: Der Verein freut sich, dass es jetzt nächstes Jahr doppelten Grund zum Feiern gibt.

 

Irmgard Schellhammer                                                  Dr. Martin Werner
1. Vorsitzende                                                                  2. Vorsitzender

27. März 2018

Neue Funktion für die Villa Wetzstein

25.03.2018 – Südkurier / Susanne Gehrmann-Ruhm

Der erste Gebäudetrakt für das Singener Hospizzentrum ist fertig. Das Interesse der Besucher beim Tag der offenen Tür ist groß.

Einen Besucheransturm erlebte die Villa Wetzstein am Samstag beim Tag der offenen Tür für den ersten Gebäudetrakt des Hospizzentrums. Nach der Sanierung des Gebäudes an der Hegaustraße informierten die Kooperationspartner, die das Hospizzentrum Horizont gemeinsam betreiben werden, über ihre Arbeit sowie über die Planungen des weiteren Baufortschritts.

„Wir sind froh, dass es zügig weitergeht. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Christian Grams, Geschäftsführer des Hospizzentrums mit dem Namen Horizont. Es handelt sich dabei um ein ökumenisches Projekt, dessen Zuständigkeitsbereich sich auf den Landkreis Konstanz erstreckt. Beim Tag der offenen Tür, so resümierte der Geschäftsführer, habe er eine breite Unterstützung von Seiten der Besucher gespürt. „Wir hoffen, im Herbst 2019 den Neubau mit dem umgebauten grünen Haus einweihen zu können“, sagte sein Kollege von der Caritas, Wolfgang Heintschel. „Wir haben im Vorfeld viele Hospize besucht und immer dort, wo sie mitten im Leben angesiedelt sind, wurde dies von den Mitarbeitern als besonders positiv beurteilt“, führte Christian Grams aus.

Der Denkmalschutz interessierte die Besucher bei der ersten Baustellenführung mit dem Architekten Wolfgang Riede. Im Fokus stand auch der derzeitige Stand der Dinge im sogenannten grünen Haus neben der Villa Wetzstein. Beide Gebäude sind erst seit Ende 2014 denkmalgeschützt. Reinhold Panter, der in der Innenstadt wohnt, beobachtet den Baufortschritt genau. Ihn interessierte der Abstand zwischen grünem Haus und dem Neubau und die Frage, warum die Fenster an der Nordseite des grünen Hauses zugemauert wurden. „Das mussten sein, damit die Handwerker das Erdgeschoss tiefer legen können, um einen ebenerdigen Eingang zu bekommen“, erläuterte Wolfgang Riede. Das Zumauern sei aus statischen Gründen nötig gewesen.

Dennoch wird das grüne Haus, das die Stadt für 200 000 Euro von den früheren Besitzern gekauft hatte, wie Oberbürgermeister Bernd Häusler am Rande bemerkte, so denkmalgerecht saniert wie möglich. „Wie schafft man es, dass die Fenster im grünen Haus dann bei Tieferlegung des Erdgeschosses ebenfalls abgesenkt werden?“, fragte Jürgen Horn. Die Antwort: Man werde die Brüstungen etwa auf Hüfthöhe heruntersetzen. Insgesamt vollführe man – auch in Abstimmung mit dem Denkmalschutz – dabei eine Art Spagat, um das Gebäude in seiner Kubatur erlebbar zu machen, aber auch die Erfordernisse für das Raumprogramm zu erfüllen, so Wolfgang Riede. Durch eine Lösung über einen Aufzug von der Tiefgarage sei in allen Teilen des Hospizzentrums zukünftig die Barrierefreiheit gegeben.

Der Tag der offenen Tür hatte mit einem ökumenischen Impuls in der Herz-Jesu-Kirche begonnen. Später segneten der katholische Dekan Matthias Zimmermann und die evangelische Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal die Villa Wetzstein. Infos gab es in den Büroräumen von Mitarbeitern von Palliativ Daheim und des Hospizvereins Singen und Hegau. Die Mitarbeiter von SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) sind froh, dass sie hier ein Zuhause gefunden haben, sagte Iris Eggensberger. Der Hospizverein ist ebenfalls im Januar in die Villa Wetzstein eingezogen. „Es ist sehr schön geworden“, sagte Irmgard Mautner. Sie muss es wissen, denn sie kennt das Haus seit ihrem zehnten Lebensjahr.

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26. März 2018

Großes Interesse an Hospiz-Neubau

26.03.2018 – Singener Wochenblatt / Oliver Fiedler

Weihe des Palliative-Care-Zentrums und Baustellenführungen

Singen (of). Auf ein recht starkes Interesse stieß am Samstag der erste Tag der offenen Türen in der Villa Wetzstein in der Singener Innenstadt, in der im Januar das Palliativzentrum wie auch die Geschäftsstelle des Hospizvereins eingezogen waren.

Nach einer ökumenischen Andacht zum Start in der Herz-Jesu-Kirche wurden erst einmal die fertig sanierte Villa Wetzstein wie auch die dort tätigen Mitarbeiter von Dekan Matthias Zimmermann und der evangelischen Dekanin Wiltrud Schneider-Cimbal im Beisein von OB Bernd Häusler, Wolfgang Heintschel (Caritas) und Christian Grams (Diakonie) wie der Vorsitzenden des Hospizvereins Singen-Hegau, Irmgard Schellhammer, mit Segenswünschen versehen.

Im Laufe des weiteren Tages gab dann noch Baustellenführungen durch Architekt Wolfgang Riede, der über den aktuellen Stand beim Neubau wie beim „Grünen Haus“ informierte. Dort beginnen derzeit die Entkernungsarbeiten, denn am Schluss wird nur noch die historische Gebäudehülle bestehen bleiben. Das Innere des Gebäudes muss den Geschosshöhen des Neubaus angepasst werden, wo auch ein öffentliches Cafè als Treffpunkt eingerichtet werden soll. Bis zum Herbst 2019 soll der Neubau abgeschlossen sein, ist der Plan, der nach jetzigem Stand auch gehalten werden könne. Auch Tilo Brügel von der Stadt Singen war mit einer Führung am Tag der offenen Türe beteiligt: dabei ging es darum, wie auch die geschichtsträchtige Inneneinrichtung der Villa Wetzstein im Rahmen der rund 1,7 Millionen Euro teuren Sanierungsmaßnahme nicht nur erhalten, sondern auch neuen Nutzungen zugeführt werden konnte. Zudem wurde der Altbau auch barrierefrei gestaltet. Wie groß das Interesse an dem Neubau war, wurde auch daran deutlich, dass Wolfgang Heintschel, er hat zusammen mit Christian Grams die Geschäftsführung des dann für den Landkreis zuständigen stationären Hospiz „Horizont“ inne, immer wieder anhand der Pläne den Naubau erklärte. Man spüre ein sehr starkes Interesse, aber auch einen sehr großen Informationsbedarf, so das Fazit der beiden.

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